Altenberg ist ein nördlich gelegener Ortsteil der Gemeinde Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis und war der alte Sitz der Grafen von Berg. Sie konnten sich um ihre Residenz im Laufe der Zeit ein Herrschaftsgebiet schaffen, das später als Bergisches Land bezeichnet wurde. In Altenberg steht heute noch der 1259 begonnene hochgotische Altenberger Dom, die Klosterkirche der ehemaligen Abtei Altenberg, der auf Grund seiner äußeren Ansicht Dom genannt wird, aber nie Bischofssitz war. Heute ist der Altenberger Dom eine Simultankirche und wird sowohl von der evangelischen als auch von der katholischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt. Außerdem finden regelmäßig Konzerte dort statt. Der Dom ist im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen, das auch die 2006 abgeschlossenen umfangreichen Sanierungsarbeiten finanzierte. Am 25. August 2006 fand ein ökumenischer Gottesdienst und Staatsakt zum Ende der zwölfjährigen Restaurierung im Beisein von Kardinal Joachim Meisner, Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers statt. Der Altenberger Dom ist heute auch ein beliebter Ort für Hochzeiten. Beim Weltjugendtag 2005 in Köln diente er als Katechese-Ort für die Pilger. Jährlich am 1. Mai ist Altenberg Ausgangspunkt für das Altenberger Licht, eine internationale Lichtstafette des Friedens. In Altenberg liegt auch der so genannte Märchenwald, in dem viele deutsche Märchen in Hütten und Figuren dargestellt sind. In einem angrenzenden Lokal gibt es eine Wasserorgel. Der Märchenwald ist ein traditionelles Ziel für Klassen- und Familienausflüge. Ebenfalls ist Altenberg als Ausgangspunkt für Wanderungen beliebt.

Pfannkuchenhaus Coenenmühle
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