Flensburg (dänisch und niederdeutsch: Flensborg, nordfriesisch: Flansborj, Flensborag, südjütisch: Flensborre) ist eine kreisfreie Stadt im Norden Schleswig-Holsteins. Nach Kiel und Lübeck ist Flensburg die drittgrößte Stadt des Landes und die größte im Landesteil Schleswig. Flensburg ist die nördlichste kreisfreie Stadt Deutschlands und liegt an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln. Mit mehr als 8600 Studierenden ist die Stadt zudem ein bedeutender Hochschulstandort in der Region. Flensburg befindet sich im äußersten Norden des Bundeslandes Schleswig-Holstein, jedoch nicht direkt an der deutsch-dänischen Grenze, da die Gemeinde Harrislee zwischen Flensburg und dem Königreich Dänemark liegt. Nach der Flensburger Nachbarstadt Glücksburg ist sie die zweitnördlichste Stadt in Deutschland, wobei jedoch die Wegstrecke von Flensburg an die dänische Grenze kürzer ist und die Glücksburger über Flensburg fahren müssen, um den kürzesten Weg nach Dänemark zu nehmen, weshalb häufig Flensburg als nördlichste Stadt genannt wird, obwohl dies wie erwähnt so nicht wirklich richtig ist.[2] Flensburg liegt im inneren Winkel der Flensburger Förde, einer Ausbuchtung der Ostsee, teils in einem Tal, teils auf umliegenden Höhen wie dem Friesischen Berg und dem Marienberg. Das Ostufer Flensburgs wird bereits zur Halbinsel Angeln gerechnet.